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Air Berlin,NIKI,Germania,Condor und was daraus wird
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05.06.19 22:11
wauzih 

Administrator

Re: Air Berlin,NIKI,Germania,Condor und was daraus wird

kann möglicherweise sein, aber meinereiner geht nich auf'n Strich-
auch nicht mit Code...;-)

mrjasonaut und madeirafan gefällt der Beitrag.
06.06.19 00:33
FrequentFlyer 

Madeira-Cinerarie

Re: Air Berlin,NIKI,Germania,Condor und was daraus wird

Hi ihr Lieben!

@Mrjasonaut: Nein, auf der Bordkarte steht diese Information nicht. Auch nicht verschlüsselt. Wüsste auch nicht welchen Sinn das machen würde. Auch beruflich wüsste ich nicht wie ich an die Information ran kommen sollte. Willst du dies für die Vergangenheit wissen oder für einen zukünftigen Flug? Die Umläufe der einzelnen Flugzeuge stehen eigentlich meist für eine Woche fest. Vor allem wenn du von einem eher kleinen Flughafen fliegst. Da änderts sich meist auch wenig. Nur, ja nur wenn halt nichts dazwischen kommt ;-) Was ich damit sagen will: Du kannst meist heute schon erahnen mit welchem Flugzeug in fünf Tagen etwa geflogen wird. Das sind immer die gleichen Umläufe.

@wauzih: Über Flottenpolitik kann man stundenlang diskutieren... und wenn man dann noch Piloten hinzuzieht auch noch darüber ob jetzt Boeing oder Airbus besser ist ;-) Das einzige worauf man sich dann einigen würde ist dann... Noch ein Wein! Am Ende bestimmt das eh die Geschäftsführung und da spielt vor allem der Preis eine Rolle, oder eher die Preisnachlässe. Da du TuiFly erwähnt hast: Ich will gar nicht wissen welche Avancen die von Airbus bekommen um ein Fuß in die Tür zu bekommen. Und dies werden sie wiederum sofort Boeing unter die Nase reiben...
Mit der 700er Reihe und der A319 hast du Recht - zumindest was Urlaubsflieger angeht. Der Trend geht schon seit Jahren dahin, sich auf die großen Hubs zu konzentrieren. Große Experimente macht derzeit keine Airline. Aber gerade deswegen hätte ich vermutet das genau diese Flieger in vorhandene Flotten flott intergriert werden. Türkei läuft dieses Jahr bei den Buchungen extrem gut. Das Plus kann man bei der Distanz nicht durch mehr Umläufe hinbekommen, also wäre ein Plus an Flugzeugen notwendig. Wäre.... denn eigentlich wartet derzeit alles ab. Es sind durch Brexit und Trump keine guten Zeiten zu investieren. Wie gesagt, man könnte da stundenlang diskutieren.

Noch zu den Ersatzteilen: Ein gewisses Paket gehört zu Flugzeugen dazu. Da aber, soviel ich weiß, die Germania Technik eine eigenständige Firma war, werden diese wohl nicht mit den Flugzeugen mitgegeben um diese Firma zu erhalten. Nur so eine Spekulation. Spielt aber eigentlich keine Rolle, wenn der Typ eh in der eigenen Flotte ist. Und dann gibt es noch den Ersatzteilhandel die alles vorrätig haben.

LG

mrjasonaut, madeirafan und wauzih gefällt der Beitrag.
12.07.19 13:20
mrjasonaut 

Madeira-Strelitzie

Re: Air Berlin,NIKI,Germania,Condor und was daraus wird

Wie siehts aus mit Condor today? ...

Der angeschlagene Touristikkonzern Thomas Cook steht vor einer mehrheitlichen Übernahme durch den chinesischen Mischkonzern Fosun. ...

https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/in...uf-auf-Eis.html

Grüsse Jasonaut

wauzih und madBee gefällt der Beitrag.
16.08.19 09:04
wauzih 

Administrator

Re: Air Berlin,NIKI,Germania,Condor und was daraus wird

Hallöchen,
wer noch etwas aus dem Germania-Nachlass haben möchte,
noch ist Zeit und Gelegenheit:

https://online-versteigerungen.ht-kg.de/...amp;pagesize=96

(Hauptsächlich Trolleys, aber wenn man so durchscrollt: Germania -Strandbälle, -Trinkbecher usw. haben denn doch einen ziemlichen Erinnerungswert-
nur die Mengen halt...
...wird man aber sicherlich demnächst auf Ebay im Einzelverkauf wiederfinden...)

*tschaui*

mrjasonaut und madBee gefällt der Beitrag.
15.09.19 20:29
wauzih 

Administrator

Re: Condor und was daraus wird

...also das kommt jetzt ein wenig überraschend, und ich will mir garnicht ausmalen,
was passiert, wenn der Inhalt dieses Bloomberg-Artikels Wirklichkeit wird:

https://www.bloomberg.com/news/articles/...se-rescue-fails

er besagt letztlich nichts anderes, als dass die britischen Luftaufsichtsbehörden den Thomas-Cook-Airlines mit Datum 1.Oktober 2019 die Lizenz entziehen könnten,
Grund dafür sind wohl andauernde Diskussionen / Unsicherheiten zur Refinanzierung aller möglichen Verbindlichkeiten der Thomas-Cook-Group.
Käme es dazu, dann gäbe es von heut auf morgen ein Grounding, wohl auch der Condor-
ich hoffe mal, daß das 'ne Ente ist, jedoch ist Bloomberg normalerweise nicht der Laden, der nicht-fundierte Gerüchte in die Welt setzt.

Laut weiteren nicht näher bezeichneten britischen Medien geht es um 110 Millionen €, die dringend bis Ende September zur Rekapitalisierung des Gesamtkonzerns herangeschafft werden müssen, insgesamt betrage der dortige Kapitalbedarf 1 Milliarde Euro-
na ja, Peanuts sind wohl was anderes...

*tschaui*

mrjasonaut gefällt der Beitrag.
16.09.19 11:01
wauzih 

Administrator

Re: Condor und was daraus wird

mittlerweile denn auch im deutschen Blätterwald angekommen:

https://rp-online.de/wirtschaft/thomas-c...grE5brpnb1-M09E

https://www.aero.de/news-32522/Notfallpl...-Grounding.html

edit: letztlich wird wohl nächsten Mittwoch eine -von den Banken erzwungene- Vorentscheidung fallen, denn dafür sind einige Gespräche zwischen den Haupt-Anteilseignern angekündigt.
Irgendwo ist es ja auch verständlich, daß die Geldgeber so langsam aber sicher die Nase voll haben von dem Herumeiern:
vor etwa einem halben Jahr hieß es, die Airlinesparte solle verkauft werden, um den eigentlichen Reisekonzern finanziell zu gesunden,
und danach ging es hin und her, verkaufen ja, verkaufen nein, und letztlich liegt es wohl nun an dem aktuellen Hauptanteilseigner (der chinesischen Fosun-Gruppe) den Löwenanteil der zur vorläufigen Refinanzierung nötigen 120 Mio's auf'n Tisch zu blättern, oder es ist Feierabend.
Dass die britischen Banken in solchen Fällen nicht so lange fackeln wie die dortige Politik mit dem Brexit, hat man vor fast exakt 2 Jahren bei der Insolvenz der Monarch-Airline gesehen (zu dem Zeitpunkt immerhin der zweitgrößte britische Ferienflieger),
und letztlich haben daran auch auf der hiesigen Szene einige gelernt:
war die Air-Berlin-Pleite noch ein endloser Eiertanz, ging es dann bei Germania ratz-fatz.

*tschaui*

mrjasonaut und madBee gefällt der Beitrag.
16.09.19 20:30
wauzih 

Administrator

Re: Condor und was daraus wird

Na, und aktuell versucht wohl TUI, das Beste draus zu machen, nämlich aus Condor und der TuiFly eine gemeinsame eigenständige Ferienfluggesellschaft zurecht zu zimmern:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen...iVkj6gbeQbD-ap2

Ob das gelingt, dürfte spannend werden, und letztlich muss man leider befürchten, daß das in erster Linie auf Kosten des Personals gehen wird.

Bei dem ganzen Gewusel sollte man aber auch bedenken, daß es bei Condor mittlerweile ähnlich ausschaut wie seinerzeit bei Germania:
ein Großteil der Flotte ist überaltert,
bei der Langsteckenflotte nähert sich etwa die Hälfte der Flieger der absoluten Lebensdauer, sowohl hinsichtlich des Alters wie auch der Einsatzzyklen und müßten innerhalb der nächsten Monate ersetzt werden,
die Boeing 757 der Mittelstrecke kommen auch beträchtlich in die Jahre,
für wirkliche Neuanschaffungen ist aber aus eigenen Möglichkeiten bei Condor oder TC kein Geld da-
mit anderen Worten: das einzige was etwas wert ist, sind die Slots an den großen Flughäfen, das fliegende Personal und vielleicht die Marke.

Letztlich könnten auch hier wieder die Lufthansa-Gruppe und Easyjet -möglicherweise auch Ryanair- die lachenden Dritten sein,
einer wirklichen Übernahme dürften auch hier wieder die Kartellwächter im Wege stehen.

Ob das hinsichtlich von Flügen nach Madeira etwas bringen wird, steht auf einem anderen Blatt.
TuiFly und Condor, und dazu noch etwas Lufthansa: das sind derzeit die einzigen Airlines, welche die Insel nonstop aus Deutschland anfliegen-
okay, demnächst kommt noch einmal Easyjet dazu, mal schau'n, ob das von Dauer ist,
aber dabei sollte man auch bedenken, daß TuiFly und Condor damit bisher in erster Linie die Hotelkontigente ihrer Konzernmütter bedienen, ansonsten ist die Insel für Fluggesellschaften halt nicht sehr attraktiv.

Na, schau'n mer ma'...

*tschaui*

mrjasonaut und Killwaas gefällt der Beitrag.
18.09.19 11:18
wauzih 

Administrator

Re: Condor und was daraus wird

denn mal Neues zu Thomas Cook/Condor:
die TC-Group hat nunmehr in den USA Gläubigerschutz nach "Chapter 15" des US-Insolvenzrechtes gestellt, welches man allerdings nicht mit der sonst oft genannten "Chapter-11" (einem Insolvenzantrag) verwechseln darf.
https://www.airliners.de/thomas-cook-ant...chutz-usa/51882

Die Airlinesparte der TC-Gruppe soll demnach nunmehr übergangsweise von den Gläubigerbanken übernommen werden, welche dafür dann neue Besitzer finden wollen, wobei dann wieder der schon oben genannte Plan der TUI genannt wird, u.U. mit Beteiligung von EasyJet aus TuiFly und Condor eine neue Urlaubsairline zu schaffen, wobei dies dann möglicherweise nicht nur die deutschen Teile der Airlinegroups von TUI & Thomas Cook betrifft, sondern alle, und das sind ja 'ne ganze Menge:

von TUI:TuiFly (Deutschland, 38 Flugzeuge), TuiFly Nordic (Skandinavien, 7 Flugzeuge), Tui Airlines Nederland (Niederlande, 10 Flugzeuge), Tui Airlines Belgium (Belgien, 34 Flugzeuge), Corsair (Frankreich, 8 Flugzeuge) und Tui Airways (Großbritannien, 65 Flugzeuge), insgesamt 162 Flugzeuge, bis auf die Maschinen der Corsair und einige wenige Embraer ausschließlich Boeing, wobei die Geschäftsmodelle der einzelnen Gesellschaften durchaus unterschiedlich sind:
während z.B. die deutsche TuiFly ausschließlich Mittelstrecke fliegt, sind etwa die belgischen und britischen Schwetsergesellschaften auch auf Langstrecke unterwegs, und Corsair fliegt ausschließlich Langstrecke.

von Thomas Cook: Condor (Deutschland, 53 Flugzeuge), Thomas Cook Aviation (Deutschland, 8 Flugzeuge), Thomas Cook Balearics (Spanien, 6 Flugzeuge), Thomas Cook Airlines Scandinavia (12 Flugzeuge) und Thomas Cook Airlines UK (Großbritannien, 45 Flugzeuge), insgesamt also 124 Flattermänner, wobei es eine gemischte Flotte aus Boeing und Airbus ist, bei den neueren Exemplaren aber fast ausschließlich Airbus vorhanden sind, mit anderen Worten:
ziemlich konträr zur Flotte der Tui-Airlines.

Ob sich eine solche Airline nach Tui-Plänen denn machen läßt, dürfte dann von den Kartellbehörden abhängig sein, schließlich würde dort eine Fluggesellschaft mit fast 300 Flugzeugen entstehen, die dann in Teilen Europas als weitgehend marktbeherrschend im Bereich Urlaubsfüge eingestuft werden könnte.
Wie eine dann möglicherweise zusätzlich beteiligte EasyJet kartellmäßig bewertet würde, wäre noch 'ne andere Frage, denn auch die sind seit Übernahme von Teilen der Air Berlin verstärkt im Bereich der Touristik-Flieger tätig.

Letztlich hängt dann aber auch noch einiges davon ab, wie und ob letztlich der Brexit vonstatten geht.
Bisher konnte zwischen den Einzelflotten ziemlich einfach nach Bedarf hin- und hergetauscht werden, so waren z.B. im letzten Jahr fast alle Boeing 757 der Condor unter britischer Kennung unterwegs, in diesem Jahr aber wieder als Condor-Flieger mit deutscher Kennung-
bei einem "harten Brexit" dürfte ein solch flottes Umflaggen nicht mehr ohne weiteres möglich sein.

Aber hinter dem Ganzen steht wohl auch immer noch ein großes Fragezeichen, denn wenn andere Quellen recht haben, muss der Plan zur Übertragung der TC-Airlines auf die Gläubigerbanken erst noch von eben diesen Banken angenommen werden-
die abschließenden Verhandlungen mit der erhöfften Annahme der TC-Rekapitalisierungspläne sollten eigentlich am heutigen Mittwoch stattfinden, wurden aber wohl auf den 27. und 30.September 2019 vertagt-
kurz vor Toresschluss also, denn auf den 1.Oktober wurde von den Kapitalgebern die Deadline gesetzt:
sollte es also kurz vor knapp keine Einigung geben, könnte es an eben diesem 1.Oktober hektisch werden.

*tschaui*

Espadarte, mrjasonaut und madBee gefällt der Beitrag.
21.09.19 09:26
wauzih 

Administrator

Re: Condor und was daraus wird

wauzih:
.../...
sollte es also kurz vor knapp keine Einigung geben, könnte es an eben diesem 1.Oktober hektisch werden.

anscheinend wird es jetzt schon hektisch:
laut einigen Quellen werden die beteiligten Banken wohl kurzfristig (soll heißen: noch an diesem Wochenende) eine Entscheidung über die Verlängerung der Kredite fällen.
Angeblich forden die Hauptgläubiger (Royal Bank of Scotland & Lloyds) kurzfristig weitere 200 Mio Pfund (=223 Mio €) zur Sicherung des Geschäftsbetriebes für die Wintersaison, damit man dem bisherigen Sanierungskonzept (immerhin schon 900 Mio Pfund) zustimmen werde.

Angeblich versucht Thoms Cook. auch die britische Regierung anzupumpen-
ob das bei der derzeitigen politischen Lage in GB realistisch ist, ist sicherlich fraglich, und laut FVW lehnt die Regierung eine Hilfe ab:
https://www.fvw.de/veranstalter/news/kri...t-helfen-203860
edit: mit anderen Worten: möglicherweise blockieren die Querelen um den Brexit anderenfalls mögliche Maßnahmen,
und da merkt man dann mit einem Male, wie man als deutscher Urlauber als Passagier der an sich heimatlichen Fluggesellschaft Condor unvermittelt von den Brexit-Wirren getroffen werden kann.


Aus der Gerüchteküche der letzten Tage scheint sich zu bewahrheiten, daß die britische Regierung trotz aller interner Querelen unter dem Namen "Operation Matterhorn" einen umfassenden Rückholplan für gestrandete TC-Urlauber eingeleitet hat, wozu angeblich bereits einige Flugzeuge angemietet wurden und bereit stehen.

Weitere Meldungen besagen, daß die Sicherungsscheine für Pauschalreisen der TC im Falle des Falles möglicherweise nicht voll gedeckt sind,
die gesamte Entschädigungssumme für den Havariefall beträgt demnach 110 Mio €, und die dürfte um ein mehrfaches überschritten werden, sollte es zu einer Insolvenz kommen.

https://www.airliners.de/condor-schicksal-wochenende/51943
https://www.aerotelegraph.com/thomas-coo...horn-verhindern
https://www.aero.de/news-32562/Thomas-Co...zt-sich-zu.html

Nicht ganz klar ist derzeit wohl, ob es bei einem negativen kurzfristigem Entscheid der Gläubiger zu einem sofortigen vorläufigen Grounding der Fluggesellschaften des TC-Konzerns kommen würde oder noch bis zum 1.Oktober weitergeflogen werden könnte.
Letzteres würde insofern Sinn machen, um Urlauber mit Flügen laut Flugplan und ohne zusätzliche Rettungsaktionen zurückzuholen.
Speziell bei Condor sind sich die meisten Kommentare nebenbei einig, daß es durchaus Chancen gebe, sie auch nach einer möglichen Insolvenz des TC-Konzerns weiterzuführen,
ob das allerdings ohne eine Zwangspause möglich wäre, wird wiederum stark bezweifelt.

*tschaui*

mrjasonaut, Killwaas und madBee gefällt der Beitrag.
21.09.19 19:31
wauzih 

Administrator

Re: Condor und was daraus wird

nur mal etwas detaillierter zu der oben genannten "Operation Matterhorn", eben der Rückholung britischer Urlauber im Insolvenz-Fall:
dafür werden laut Berichten ca. 600 Millionen GBP genannt.

Für die eigentliche Rückholung werden ca. 150 Mio bis 200 Mio GBP veranschlagt, der Rest besteht aus Ansprüchen von Pauschalreisenden;
dies soll aus dem sogenannten ATOL-Fond bedient werden, einem Sicherungsfond der britischen Reiseveranstalter, somit würden dafür auf britischer Seite keine staatlichen Mittel benötigt.
Keine Ahnung, ob es etwas ähnliches in Deutschland auch gibt, ich glaube eher nicht, halt nur der Sicherungsschein für Pauschalreisen, wobei -wie schon oben geschrieben- in diesem Fall die maximal 110-Mio-€ wohl nicht ausreichen dürften;
derzeit wird die Zahl der aktuell auf Urlaubsreise befindlichen TC-Kunden auf insgesamt ca. 600.000 Personen geschätzt, davon ca. 150.000 britische Urlauber.

Als weitere Aktualität wäre denn ein Bericht der "Outlook India" zu nennen, die "aus den Verhandlungen nahestehenden Kreisen" berichtet, daß "das Unternehmen die erforderlichen (Anmerkung: bis zum 1.Oktober zur Rekapitalisierung aufzubringenden) 200 Mio GBP bei den privaten Investoren nicht gefunden habe und nunmehr auf Staatshilfen angewiesen" sei.
https://www.outlookindia.com/newsscroll/...-source/1624127

na, denn mal hoffen, daß die britische Regierung denn doch noch irgendwo soviel herumliegen hat-
wobei es irgendwie tragikomisch ist:
im Kern wirtschaften nach allen Berichten die deutschen Teile der Thomas Cook -und damit auch Condor- halbwegs profitabel, sind aber derzeit einfach nicht aus dem ganzen Konstrukt heraus zu lösen.

um die derzeitige Situation auf'n Punkt zu bringen:
sollten weder die privaten Investoren noch die britische Regierung die genannten 200 Mio GBP nicht umgehend zur Verfügung stellen, könnte es kurzfristig (d.h. heißt nach Meinung einiger normal recht gut unterrichteter Kreise noch am Sonntag 22.09.2019) zu einem Grounding der TC-Airlines -und damit auch Condor- kommen.
...ich will's mal nicht hoffen...


*tschaui*

mrjasonaut und Feger gefällt der Beitrag.
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