Rundwanderung mit 14 km und 1200 Höhenmetern ab Seixal oder 11 km und 900 Höhenmetern ab Chão da Ribeira.
Ab Seixal ...
... geht es über einen der typischen gepflasterten Wege ...
... hinauf nach Chão da Ribeira. Dort gibt es viele alte Häuser zu bestaunen, die zum Teil noch bewohnt sind. Dazu viele Wirtschaftsgebäude:
Es folgt ein Aufstieg durch den Wald, weitgehend auf Treppen:
Dabei kommt man auch an einem Aussichtspunkt vorbei, von dem man einen schönen Ausblick auf das obere Tal der Ribeira do Seixal und zum Wasserfall der Ribeira da Hortelã hat:
Nach dem Aufstieg geht es auf der Route PR 13 zum Aussichtspunkt Fio. Man könnte auch eine Schleife um den Pedreira einlegen, indem man zunächst zum Posto Florestal do Fanal und von dort zum Fio geht (+ 2km).
Vom Fio blickt man tief hinunter nach Chão da Ribeira ...
... und weit Richtung Ponta Delgada:
Auf ein Bild vom Wald sei nicht verzichtet:
Das Schild, das den Rückweg weist, hat Bodenhaftung:
Der Abstieg ähnelt dem Aufstieg:
Abwärts sind die Treppen allerdings nicht so angenehm wie aufwärts. Man braucht deshalb zwei Dinge: (1) gute Kondition für den Aufstieg und (2) belastbare Knie für den Abstieg.
Ich finde es höchst interessant, dass hier im Forum, mit größeren Abständen, immer wieder neue Wanderspezialisten auftauchen, die mit Tracks und Fotos meine alten Erinnerungen, wieder exakt auffrischen, freut sich der warmduscher
Der Abstieg über die Vereda da Cavaca geht mächtig in die Knie, das stimmt. Ich bevorzuge deshalb, die Tour in der anderen Richtung zu laufen. Über die Vereda das Voltas kommt man etwas entspannter herunter.
Um von Chão da Ribeira nach Seixal nicht den gleichen Weg zurück zu nehmen, gehe ich ab der Brücke über die Ribeira do Seixal gleich auf der Nebenstrecke und dann fast straßenfrei über die Vereda do Chão da Ribeira bergab. Hier hat man nochmal andere tolle Aussichten entlang der Nordküste.
Ein Klassiker Wir haben auch schon beide Versionen gemacht . Das erste Mal sind wir den Voltas aufgestiegen, als die Fanal Straße noch eine ( mit Mietwagen nicht befahrbare) rote ypiste war. Wir sind beim Streunen im Tal einfach spontan dem Pfad nach oben gefolgt und standen auf einmal an der Piste. Leider hatten wir keine Ahnung in welcher Richtung sich Fanal befinden würde, zudem war es neblig. Also sind wir denselben Weg wieder runter... Ich weiß nicht, wie deine Verbindung war...Man kann jedenfalls oben auch unterhalb der Straße queren ...
Edit: ich hatte eben den oberen Beitrag übersehen. Du hast anscheinend auch die Verbindung genutzt. Wobei dein Track dort ungewöhnlich gerade aussieht!?
(In Seixal haben wir im Laufe der Jahre einige Urlaube verbracht)
Tatsächlich sind die Routen, die ich hier einstelle, keine Tracks, sondern nur ein Teil dessen, was ich an dem Tag gegangen bin. Ich bin weiter die Ribeira do Seixal hinauf bis zur Flussquerung in Richtung Kanalarbeiterhaus und wieder zurück, war am Forsthaus Fanal und bin in manche echte oder vermutete Abzweigung testweise hinein- und wieder herausgegangen. Der Track hat deshalb über 21 km. Die Brücke, die Jardineira erwähnt, hatte ich eigentlich auch auf dem Programm, als ich dort ankam, wurde es aber schon dunkel und ich wollte so schnell wie möglich zurück. Für diejenigen, die in Seixal starten, ist das aber auf jeden Fall zu empfehlen!
Der Abstieg über die Vereda da Cavaca hat wesentlich länger gedauert als geplant. Ich musste zur Schonung meiner Knie heftig auf die Bremse treten. Auch die Holzbohlen im oberen Teil helfen weder aufwärts noch abwärts und sind nur Stolperfallen. Es ist mir jetzt schon ein paar Mal aufgefallen, dass relativ flache Passagen unnötigerweise mit diesen Bohlen versehen werden. Besonders störend ist das an der Route PR 15. Wenn ich die noch einmal brauche, um eine Runde zu schließen, gehe ich lieber auf der Straße.