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Infos, Tipps und Austausch zu Leben und Urlaub auf Madeira

 


Erfahrungsbericht: Krankenversorgung / Auslandskranken- und Unfallversicherung
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17.06.15 17:11
Mandy33

nicht registriert

Erfahrungsbericht: Krankenversorgung / Auslandskranken- und Unfallversicherung

Der folgende Bericht handelt von meiner ganz persönlichen Odyssee nach dem passenden Kranken- & Unfallschutz in Madeira sowie den hiesigen Verhältnissen. Nicht das Fazit ist wichtig, sondern die vielen Infos auf dem Weg dahin. Alle Informationen sind von Mai/Juni 2015.

Kurz Vorab:
Ich hätte es auch einfacher haben können. Hierzu hätte ich einfach das freundliche Angebot von Ullamad in Anspruch nehmen können.
Sie bot mir an, mich nach Terminabsprache mit Ihr in Funchal zu treffen und gemeinsam einen hiesigen Versicherungsmakler aufzusuchen, die Beratung zu übersetzen und die Dokumente gemeinsam auszufüllen. Ihr Preisvorschlag hierzu war fair. Bei Interesse bitte an Ullamad hier im Forum wenden.

Für mich kam Ihr Angebot leider nicht in Frage weil:
mein portugiesisch noch sehr schlecht ist und ich keinen portugiesischen Vertrag unterschreiben würde, den ich nicht lesen kann. Damit meine ich das Kleingedruckte, welches gerade bei Versicherungsverträgen essentiell ist. Hierfür hätte ich nämlich extra einen Übersetzer gebraucht oder viel Gottvertrauen, was ich nicht habe.

Die hiesigen Umstände/portugiesischer Krankenschutz:

- Es gibt ein großes Krankenhaus in Funchal und mehre Ambulanzen sowie Landärzte in allen größeren Ortschaften "centro do Saude" für alle Pflichtversicherten mit der "segurancia Social". Die Behandlungen sind mit der Pflichtversicherung kostenlos.
- Zudem gibt es hier mehrere Spezialkliniken, Gesundheitszentren und Krankenhäuser für Privatversicherte.

Der Unterschied ist gravierend.
Das Krankenhaus in Funchal hat hygienisch nicht den besten Ruf.
Die Wartezeiten in der Notaufnahme sind enorm (bis zu ganzem Tag auch bei Schlaganfall !!!!!). Die Ärzte & das Pflegepersonal meiner Meinung nach Unterqualifiziert. Unfall-OPs können aufgrund von fehlendem OP-Material sowie Betten- und Arztmangel erst nach gewissen Wartezeiten vorgenommen werden (ein Freund wartete 2 Wochen). Alternativ bekommen Ausländer das Angebot die OP im Privatklinikum selbst zu zahlen.
Für alle OPs die nicht akut sind gibt es eine Warteliste. Die Wartezeit beträgt 5 Jahre.

Auch mit den Ärzten auf dem Land habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. 3x benötigte ich ärztliche Hilfe: 2x davon wurde die Wunde noch nicht mal angeschaut, sondern nur Antibiotika verschrieben. 1x wurde ich ins Krankenhaus Funchal überwiesen, weil nur dort Röntgen möglich wäre.
Portugiesische Sprachkenntnisse oder ein Übersetzer sind bei Landärzten & im funchaler Basiskrankenhaus unabdingbar.
Ebenso braucht man seine portugiesische Steuernummer "social security" und die Segurancia social Nummer + Residencia.

In Madeira gibt es eine 2-Klassen-Gesellschaft. Im Gegensatz zum Basiskrankenhaus findet man in den Privatkliniken & Privatarztpraxen annähernd deutsche Verhältnisse: Moderne Untersuchungsgeräte, Sauberkeit, kurze Wartezeiten, QUALIFIZIERTE und englisch sprechende Ärzte & Personal die sich zeit nehmen.

*Anmerkung: das ist meine ganz pers. Erfahrung. Ich kann und will hier nicht alle Ärzte+Personal über einen Kamm scheren.
Da ich sportlich sehr aktiv bin und hier auf Madeira die Unfallgefahr recht hoch ist (rutschige Levadas, starke Brandung beim Surfen, chaotischer Straßenverkehr usw.) entschied ich mich für eine private Kranken- und Unfallversicherung. Soon as possible.

Meine Voraussetzungen bei der Versicherungssuche:
- Ich bin komplett aus Deutschland abgemeldet und habe somit KEINEN deutschen Krankenversicherungsanspruch.
- Ich bin 37 Jahre und "freiberuflich" berufstätig hier auf Madeira.
- Seit meiner Anmeldung hier in Madeira bin ich in der hiesigen Krankenversicherung basis/pflichtversichert (Segurancia Social)
- Ich lebe seit 1,5 Jahren auf Madeira
- Ich wollte eine Kranken- & Unfallversicherung mit deutschem Vertrag & deutschem Ansprechpartner

Vorab: Es gibt keine Kranken-ZUSATZversicherungen. Weder portugiesische Verträge noch die internationaler Anbieter. Nur VOLLversicherungen. Wer wie ich in der Segurancia social ist, zahlt also doppelt! (bei freiberuflicher Tätigkeit) (Bitte korrigiert mich, sofern es doch welche geben sollte).

Ich gehe jetzt zuerst auf die Unfallversicherung + Invalidität ein. Erst danach auf die Krankenversicherung.

Unfallversicherung: Es gibt portugiesische privat U-Versicherungen bei der Axa, Allianz u.v.m. die aber alle nur bis maximal 25.000 € versichern. Das ist im Ernstfall definitiv zu wenig. Ich habe mich nun für eine Unfallversicherung bei der DIA (Deutsche im Ausland) mit Deckungssumme 450.000 € entschieden. Mit deutschem Vertrag. 200,- € jährlich.

Alternativ fand ich auch diese beiden von der GBG - Global Benefits Group interessant: (Zwar mit englischem Vertrag, dafür mit deutschem Ansprechpartner):

2. Erwerbsausfallversicherung „Long Term Disability Insurance“ (Rente bei Berufsunfaehigkeit infolge Krankheit oder Unfall)
o Versicherungsdeckung: 70 % des Jahreseinkommens
o Versicherungssumme: Bis EUR 35‘000 pro Jahr
o Wartefrist: 13 Wochen
o Leistungsdauer: bis 65. Geburtstag
o Praemie pro Jahr: EUR 483.41 (jährlich im Voraus fällig)


3. Erwerbsausfallversicherung „Short Term Disability Insurance“ (Lohn-Ersatz bei Arbeitsunfaehigkeit infolge Krankheit oder Unfall)
o Versicherungsdeckung: 80 % des Jahreseinkommens
o Versicherungssumme: Bis EUR 40‘000 pro Jahr
o Wartefrist: 14 Tage
o Leistungsdauer: 13 Wochen
o Praemie pro Jahr: EUR 291.46 (jährlich im Voraus fällig)


Nun zur Krankenversicherung:
Wir haben hier in Madeira ein so genanntes Versicherungsnetz. Sprich, Versicherungen die in diesem Netz enthalten sind, werden bei den Privatkliniken bevorzugt behandelt, da die Bezahlung direkt abgewickelt wird. Ich rief hierzu eigens im Medic Center an. Die Dame nannte mir folgende portugiesische Versicherungen: Multicare (erhältlich bei Caixa Bank), Advancecare und Medis (Zürich Versicherung), Midic All (Allianz).

Bei diesen portugiesischen ist mir aufgefallen, dass sie keinesfalls mit einer deutschen Versicherung vergleichbar sind. Die abgedeckten Leistungen erscheinen mir durch die Bank zu gering. Zudem altes Problem: portugiesischer Vertrag.

Internationale Krankenversicherungen.
Hierzu verweise ich am besten auf diese Seite: http://wirelesslife.de/auslandskrankenversicherung/
Dort findet man ca. in der Mitte eine Tabelle mit allen 8 Auslandsversicherungen und viele wichtige Infos rund um Auslands KVs.
Für mich kamen die Globaly health (yougenio World von GLOBALY) und die BDAE Expat Retiered Versicherungen in Frage. Beide werben mit deutschen Verträgen, die BDAE sogar mit deutschem Versicherungsrecht & Rechtschutz bei Behandlungsfehlern. Neben dem umfangreichen Versicherungsschutz hier in Madeira übernehmen beide auch Behandlungen bis zu 3 Monate in Deutschland. Der Beitrag lag bei mir um 150,- € pro Monat / 250,- SB (beide).
Beraten wurde ich von: J+C Budmiger GmbH, www.eta-glob.ch
Die Gesundheitsprüfungen sind allerdings sehr streng. Bei der Globaly Health können Vorerkrankungen mitversichert werden (Moratoriumsklausel).
Achtung ganz wichtig: Alle 8 Auslandsversicherungen sind vernetzt. Wenn man einen Antrag einreicht, wird dieser + Ergebnis gespeichert. Im Falle einer Ablehnung kann dies die andere Versicherung sehen. Deshalb unbedingt PROBE auf den Antrag schreiben!

Was tun bei einer Ablehnung?
Ein Versicherungsbüro empfahl die Cigna (Cigna Global Health). Hier sind die Gesundheitsprüfungen deutlich toleranter. Dies ist allerdings eine amerikanische Versicherung mit amerikanischem Vertragsrecht und war für mich sehr undurchsichtig. Vor allem bei den Zuzahlungen. Dafür war auch diese mit deutschem Vertrag & deutschem Ansprechpartner = OSD International. (170,- monatlich bei 285,- Selbstbehalt).

Und noch eine Alternative: Der deutsch sprechende Versicherungsmakler Stephan Schade aus Portugal (Festland) empfahl mir eine "bessere" portugiesische Krankenversicherung von der "Victoria". Hier lagen die Versicherungsleistungen deutlich höher - jedoch nicht auf Level der internationalen KVs. (207,- € monatlich bei 250,- € Selbstbehalt.) Hier gab es einen englisch sprachigen Vertrag + deutschem Ansprechpartner.
Herr Schade spricht englisch, deutsch & portugiesisch und hilft komplett bei der Antragsausfüllung und der späteren Schadensabwicklung. Deutsche Webseite & Kontakt: Mo.: 968 77 15 77, E-mail: info@conseg.pt, web: www.conseg.pt

Ach und by the way: Es gibt keine Privat-Haftpflichtversicherungen in Portugal (nur KFZ Haftpflicht). Auch international konnte ich hier nichts finden.

Mein Fazit:
Ich hätte vorher nicht gedacht wie aufwändig dieses Thema sein kann. Alle oben beschrieben Informationen basieren auf meinen ganz persönlichen Erfahrungen und Recherchen. Ich hoffe damit anderen Auswanderern zu helfen. Alle Informationen sind von Mai/Juni 2015.

In eigener Sache: Wer was zu ergänzen hat: bitte her damit. Rechtschreibfehler bitte ignorieren, es geht um die Sache an sich.
Viele Grüße,
Mandy

Zuletzt bearbeitet am 24.08.15 15:33

24.08.15 15:44
Mandy33

nicht registriert

Re: Erfahrungsbericht: Krankenversorgung / Auslandskranken- und Unfallversicherung

Mandy33:
NACHTRAG:

Zwischenzeitlich hat sich eine Alternative aufgetan. Ich erhielt den Tipp zu einer Krankenversicherung mit einem ganz neuem Berechnungssystem. Auch hier deutscher Ansprechpartner und deutsche Vertragsunterlagen. Jetzt der Klou: diese Krankenkasse wirbt mit dauerhaft niedrigen Beiträgen - auch im Alter. Hier deren Tabelle:

bis 19- jährige Person: ab 57 EUR
25- jährige Person:ab 86 EUR
35- jährige Person: ab 108 EUR
45- jährige Person: ab 147 EUR
55- jährige Person: ab 207 EUR
65- jährige Person: ab 390 EUR
(250 EUR Selbstbehalt, ohne PVN. Man kann auch SB 0,00 wählen ;-)

Zudem:

- keine Bonitätsprüfung
- keine Strafbeiträge wegen Lücken in Pflegevers.
- sehr günstige Beiträge
- zugelassene Tarife
- keine ärztlichen Atteste
- ohne Alterseinschränkung (bis zum 74. Lebensjahr)
- 100% Annahmegarantie

Das klang mir fast Du gut um wahr zu sein. Ich habe sofort dort angerufen und war begeistert von dem 1 Stündigem Telefonat in welchem mir jede Frage (auf deutsch) beantwortet wurde. Ich habe sofort meine andere KV gekündigt und mich für diese entschieden.
Wer näheres wissen möchte - bitte Privatnachricht an mich.

Liebe Grüße aus Madeira,
Mandy

25.08.15 18:31
Lilie 

Madeira-Levkoje

Re: Erfahrungsbericht: Krankenversorgung / Auslandskranken- und Unfallversicherung

Hallo Mandy,

dein Beitrag ist ausführlich und interessant, aber warum machst du so ein Geheimnis um den Namen des Versicherers.
Warum bekommt man ihn nur, wenn man dir eine PN schreibt? Mochtest du gerne vermitteln?

26.08.15 14:05
Mandy33

nicht registriert

Re: Erfahrungsbericht: Krankenversorgung / Auslandskranken- und Unfallversicherung

Hallo Lilie.
Das ist eine gute und berechtigte Frage.
Ganz einfach, ich kann anderen Auswanderern nur das Gesamtpaket (Versicherung + Berater) guten Gewissens weiterempfehlen. Leider erhielt ich von meinem Berater keine Erlaubnis seine Kontaktdaten im Internet zu veröffentlichen. Er wünscht den direkt empfohlenen Kontakt.

Hintergrund: Ich hatte vor 3 Wochen bei 3 verschiedenen Versicherungsbüros zur gleichen KV angerufen und nur 1 Berater von dreien konnte mir wirklich weiterhelfen. Bei dem ersten Berater wurde mir die Versicherung nur mit 500,- Selbstbehalt angeboten (es geht auch deutlich niedriger), beim Zweiten wurde mir der Basistarif verschwiegen und auch sonst wenig Interesse gezeigt auf meine Fragen einzugehen. Daher möchte ich die Versicherung nur im Zusammenhang mit 1 herausragenden Berater weiterempfehlen, welcher mich über alle Tarife und Hintergrundinfos ausführlichst informiert hat und sich zudem viel Zeit für die Beantwortung meiner Fragen, sowie dem Ausfüllen des Fragebogens genommen hat. Des Weiteren musste er auch erst herausfinden inwieweit die Versicherung Residenten aus Madeira versichert. Auch war abzuklären inwieweit Anspruch auf Leistung besteht - wenn man hier in der Pflichtversicherung Segurancial Social ist. (Doppelversichert) Ich kann demnach nur das Gesamtpaket (Versicherung + Berater) guten Gewissens weiterempfehlen und weil ich weiß das ihm alle nötigen Daten bereits vorliegen. Da ich seinen Wunsch auf Privatsphäre respektiere, bot ich an dies über meine PM (Private Nachricht) laufen zu lassen.

Viele Grüße,
Mandy

06.01.16 18:39
Safari

nicht registriert

Re: Erfahrungsbericht: Krankenversorgung / Auslandskranken- und Unfallversicherung

Hallo Mandy,

ich lebe noch in Deutschland und denke über einen Umzug nach. Die Krankenversicherung ist ein wichtiges Thema, da sie finanziell doch einen großen Posten darstellt.

Zur Zeit zahle ich mit 66 Jahren bei der AXA monatlich 660 € + 1000 € Selbstbehalt. Darin ist aber keine Chefarztbehandlung und kein Einzelzimmer enthalten. Das heißt diese Differenz muss ich auch zahlen. Für diesen etwas eingeschränkten Versicherungsschutz zahle ich rund 9000 € im Jahr.

Meine Überlegung jetzt: Es gibt scheinbar eine preiswerte Basisversicherung, die mir eichen würde. Für etwas bessere Behandlungen kann ich auf die gesparten 9000 € zurück greifen.

Ich war in Deutschland viele Jahre überhaupt nicht versichert, seit einiger Zeit müssen aber auch Freiberufler versichert sein. Die gesetzlichen Kassen wollten mich nicht, blieben nur die privaten.

11.01.16 14:35
Mandy33

nicht registriert

Re: Erfahrungsbericht: Krankenversorgung / Auslandskranken- und Unfallversicherung

Hallo Safari.
Ja es gibt eine Lösung. Die europäische Krankenversicherung!
Ich selbst bin auch bei denen versichert.

Hier geht´s zur Webseite: https://www.diegesundheitsexperten.de

und hier kannst Du Dich telefonisch beraten lassen:

Köln 0221 – 300 61 999
Stuttgart 0711- 518 683 10
Hamburg 040 – 593 71 50 50
Hannover 0511 – 21 24 03 30
München 089 – 71 671 85 85
Berlin 030 – 610 818 350

Alles Gute,
Mandy

11.01.16 21:24
Safari

nicht registriert

Re: Erfahrungsbericht: Krankenversorgung / Auslandskranken- und Unfallversicherung

Hallo Mandy,

danke für den Link. Was mich etwas stört:

Zitieren:
Moratoriumsregel: Alle Vorerkrankungen (seit Geburt) sind in den ersten zwei Versicherungsjahren vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Werden in den ersten zwei Versicherungsjahren keine Beratungen, Untersuchungen, Operationen angeraten oder durchgeführt, sind diese ab dem dritten Versicherungsjahr mitversichert. Chronische Erkrankungen, die bereits bei Antragstellung bestanden haben, bleiben dauerhaft ausgeschlossen.

Ich bin Diabetiker, sprich die zahlen nicht.. Da ist die AXA doch günstiger.

Grüße

Safari

12.01.16 18:24
Mandy33

nicht registriert

Re: Erfahrungsbericht: Krankenversorgung / Auslandskranken- und Unfallversicherung

Safari:
Hallo Safari, dann bleibt noch die folgende Option, weil mich die Victoria (trotz Krankenvorgeschichte) beim ersten Versuch genommen hat:

Der deutsch sprechende Versicherungsmakler Stephan Schade aus Portugal (Festland) empfahl mir eine "bessere" portugiesische Krankenversicherung von der "Victoria". Hier lagen die Versicherungsleistungen deutlich höher - jedoch nicht auf Level der internationalen KVs. (207,- € monatlich bei 250,- € Selbstbehalt.) Hier gab es einen englisch sprachigen Vertrag + deutschem Ansprechpartner.
Herr Schade spricht englisch, deutsch & portugiesisch und hilft komplett bei der Antragsausfüllung und der späteren Schadensabwicklung. Deutsche Webseite & Kontakt: Mo.: 968 77 15 77, E-mail: info@conseg.pt, web: www.conseg.pt

13.01.16 22:00
Safari

nicht registriert

Re: Erfahrungsbericht: Krankenversorgung / Auslandskranken- und Unfallversicherung

Danke Mandy,

ich habe den Link ausprobiert, eine Versicherung die es gerade mal 15 Jahre gibt, ist natürlich nicht besonders vertrauenswürdig, aber ich werde mir mal die Vertragsunterlagen kommen lassen.

Ein deutscher Ansprechpartner ist zwar nett, aber englisch ist auch OK. Und damit ergibt sich natürlich auch Möglichkeit eine englischen Krankenversicherung, aber da muss ich noch weiter recherchieren.

Für mich stellt sich die Situation zur Zeit so da:

Erst mal alles gesundheitlich in Deutschland machen lassen, da ich sehr gut versichert bin.

Nächster Schritt, mal sehen was es so an internationalen Krankenversicherungen gibt?

Alternative: die günstigste portugiesische Krankenversicherung und gegebenenfalls eine Zusatzversicherung, oder bar dazuzahlen.

14.01.16 08:47
Mandy33

nicht registriert

Re: Erfahrungsbericht: Krankenversorgung / Auslandskranken- und Unfallversicherung

Hallo Safari.
Mein Fazit zu den portugiesischen KVs: Sie sind zwar deutlich billiger, dafür sind der Leistungsumfang sowie die versicherte Deckungssumme nicht annähernd auf deutschem Niveau. Aber wie gesagt, dass ist meine Erfahrung. Ich empfehle Dir im nächsten Madeira-Urlaub mal ein paar Versicherungsbüros abzuklappern und Dir eigene Angebote erstellen zu lassen.

Zum Thema "Mal sehen was es an Auslands-KVs gibt" findest Du hier eine Übersicht der gängigsten: http://wirelesslife.de/auslandskrankenversicherung/

Abschließend kann ich nur wiederholen, mich hat es gute 4 Monate gekostet die richtige Versicherung - gem. meiner Ansprüche - zu finden. Du solltest daher Zeit für das Thema einplanen.
Ich wünsche Dir, dass Du etwas Passendes findest.
Viele Grüße,
Mandy

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